Fragen & Antworten

Hilfe

Die Hilfe erklärt den Demo-Charakter der Website, den Umgang mit sensiblen Informationen und die Idee hinter einer möglichen geschützten Anwendung.

Begriffe kurz erklärt

Kindesmissbrauch

Kindesmissbrauch bezeichnet sexuelle Handlungen an oder vor Kindern sowie die Ausbeutung oder Herstellung und Verbreitung entsprechender Darstellungen. Kinder können solchen Handlungen nicht wirksam zustimmen. Bei einem konkreten Verdacht bitte nicht selbst ermitteln, sondern Polizei oder eine Fachberatungsstelle einschalten.

Cyber-Grooming

Cyber-Grooming ist das gezielte Anbahnen sexueller Kontakte zu Kindern oder Jugendlichen über das Internet, zum Beispiel über Chats, Spiele oder soziale Netzwerke. Dazu können Schmeicheln, Täuschung, Geheimhaltungsdruck, das Fordern von Bildern oder die Vorbereitung eines Treffens gehören.

Pädophilie

Pädophilie bezeichnet in der Fachsprache eine sexuelle Präferenz für vorpubertäre Kinder. Eine solche Präferenz ist nicht dasselbe wie eine begangene Straftat. Jede sexuelle Handlung, Anbahnung oder Ausbeutung eines Kindes ist jedoch verboten und kann schwere Folgen haben. Wer befürchtet, anderen schaden zu können, sollte sich umgehend an eine spezialisierte, anonyme Beratungsstelle wenden.

Weitere Informationen zu den Begriffen: hebephil.de und pedophil.de. Die verlinkten Seiten werden von externen Anbietern betrieben; bitte prüfe deren Inhalte und Datenschutzinformationen eigenständig.

Wichtige Hinweise zur Demo

Nur ein technisches Beispiel

PedoMap ist eine statische Demonstration und keine öffentliche Datenbank. Die Karte enthält ausschließlich fiktive, automatisch erzeugte Punkte. Sie stellen keine realen Fälle, Personen, Tatorte oder Statistiken dar. Es gibt keine Anmeldung, keine echte Profildatenbank und keine Möglichkeit, Einträge zu suchen, zu speichern oder zu melden.

Datenschutz und Schutz vor falschen Verdächtigungen

Auf der Demo werden bewusst keine Namen, Fotos, Geburtsdaten, Nationalitäten, exakten Adressen oder anderen personenbezogenen Daten angezeigt. Solche Angaben könnten Menschen identifizierbar machen und zu falschen Verdächtigungen, Ausgrenzung oder Gefahren führen. Eine reale Lösung dürfte nur auf einer eindeutigen gesetzlichen Grundlage, mit unabhängiger Kontrolle und unter strengen Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben betrieben werden.

Die Login-Idee aus der Petition

Der Petitionstext beschreibt eine mögliche geschützte Detailansicht, die nur nach einer verlässlichen Legitimation zugänglich wäre. Diese Login-Idee ist in der Demo nicht umgesetzt: Es werden keine Ausweise geprüft, keine Konten angelegt und keine persönlichen Daten übertragen. Ein Login allein würde außerdem nicht automatisch gewährleisten, dass Daten richtig, verhältnismäßig oder rechtlich zulässig sind.

Verantwortungsvoller Umgang

Die Karte darf nicht für Selbstjustiz, Überwachung, Nachbarschaftsrecherchen oder die Veröffentlichung von Verdächtigungen verwendet werden. Bei einem konkreten Verdacht oder einer akuten Gefahr bitte keine Personen ansprechen oder Daten selbst verbreiten, sondern Polizei, Jugendamt oder eine geeignete Beratungsstelle kontaktieren. Die nachfolgenden Anlaufstellen können bei der Einschätzung der nächsten Schritte helfen.

Sind die Einträge auf der Karte echt?

Nein. Es handelt sich ausschließlich um 18.736 fiktive Demo-Punkte, die lokal im Browser erzeugt werden.

Warum werden keine Namen oder Fotos angezeigt?

Die Demo soll keine realen Menschen beschuldigen oder identifizierbar machen. Eine echte Anwendung müsste außerdem strenge gesetzliche und datenschutzrechtliche Vorgaben erfüllen.

Was soll die Karte laut Petition leisten?

Die Petition beschreibt eine regionale Voransicht und eine geschützte Detailansicht für legitimierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist Prävention, nicht Selbstjustiz.

Welche Fälle werden in der Petition genannt?

Genannt werden unter anderem Besitz oder Verkauf von Kinderpornografie, Cyber-Grooming, sexueller Missbrauch, schwere sexuelle Gewalt, Vergewaltigung, Ausbeutung und Tötung eines Kindes.

Kann ich Daten aus der Demo speichern oder melden?

Nein. Die Karte hat keine Datenbank und keine Meldefunktion. Für konkrete Gefährdungen wende dich bitte an Polizei oder zuständige Beratungsstellen.

Wo finde ich die Petition?

Direkt zur Petition auf Change.org.

Vorbereitung

Beobachtungen für die Polizei festhalten

Das Formular hilft dabei, eigene Beobachtungen geordnet zu notieren. Es ist keine Online-Meldestelle und ersetzt weder den Notruf noch eine Strafanzeige. Bei akuter Gefahr bitte sofort 110 (Polizei) oder 112 (medizinischer Notfall) wählen. Keine möglicherweise illegalen Bilder oder Videos weiterleiten, veröffentlichen oder auf dem Gerät verbreiten.

PDF-Formular herunterladen
Online ausfüllen

Notizen speichern

Die Angaben bleiben in diesem Browser. Sie werden nicht übertragen. Mit „Datei speichern“ kannst du eine Textdatei für die Polizei oder eine Beratungsstelle herunterladen.

Weitere Anlaufstellen

Bei akuter Gefahr immer zuerst den Notruf wählen. Die folgenden Angebote helfen vertraulich und kostenlos weiter.

Akute Gefahr

Polizei: 110
Bei medizinischen Notfällen: 112

Sichere dich und andere, gehe an einen geschützten Ort und rufe direkt Hilfe.

Nummer gegen Kummer

116 111
Für Kinder und Jugendliche, anonym und kostenlos. Online informieren

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch

0800 22 55 530
Vertrauliche Beratung für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte.

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